Ganzheitliche, biologische Heil- und Diagnoseverfahren

Aus dem Bereich der Komplementärmedizin werden in meiner Praxis für Biologische Zahn-Medizin und biologische Kieferorthopädie seit über 30 Jahren folgende Verfahren zum Einsatz gebracht:

 

Ganzheitliche Diagnose

 

Therapeutisch haben sich  bewährt:

 

Bei notwendigen Versorgungen werden die Materialien nicht einfach verordnet.

Es kommen nur in Ihrer Zusammensetzung unbedenkliche Materialien und Medikamente zum Einsatz, die vor Anwendung am Patienten auf Ihre Verträglichkeit getestet werden. Hier bemüht sich die biologische Zahn-Medizin um möglichst wenig Fremdbelastung. Bei der Füllungstherapie oder erforderlichem Zahnersatz wird nicht nur ein Materialtest durchgeführt, sondern versuchen wir uns zunächst möglichst auf ein- und dasselbe Material zu beschränken. Sollten verschiedene Materialien notwendig sein, so überprüft die biologische Zahn-Medizin zuvor deren Wechselwirkung am Patienten ebenso.

 

Materialtests in der biologischen Zahnmedizin

Die biologische Zahn-Medizin kennt verschiedenste Verfahren des Material-Testes und des Medikamenten-Testes. Wir verwenden hierfür  die diagnostische Akupunktur( ein Verfahren der Bioelektrischen Funktions-Diagnostik ) sowie die Auriculomedizin.  Beide Verfahren dienen auch der gegen- und wechselseitigen Überprüfung ihrer Ergebnisse. Im Rahmen von Vorbehandlungen und langzeitprovisorischen  Versorgungen  werden die positiv  getesteten Substanzen als zusätzliche und bestbewährte Sicherheit dann für einen längeren Zeitraum zunächst zur Probe angewendet, Erst nach positivem Verlauf dieser Probeanwendung kommen die Materialien auch endgültig und dauerhaft zum Einsatz. Die Akzeptanz von in ihrer Komposition zunächst unbedenklicher Stoffe ist höchst unterschiedlich und individuell, weswegen die biologische Zahn-Medizin sich diesem Thema besonders widmet.

 

Amalgamsanierung

Die Amalgamdiskussion möchte ich an dieser Stelle gar nicht führen. Für mich sind quecksilberhaltige Materialien allgemein toxisch. Dieser Nachweis ist seit langem geführt , wenngleich die Sensibilität der Betroffenen höchst unterschiedlich ausgeprägt ist wie bei sämtlichen Giftstoffen. Deswegen werden diese Materialien von mir nicht eingesetzt. Seit cirka 30 Jahren führen wir Amalgamsanierungen durch. Solche Therapien werden vorwiegend in der biologischen Zahn-Medizin durchgeführt und erfordern eine große Erfahrung. Die Rektions- und Regelfähigkeit

des Patienten ist zwingend zu prüfen und berücksichtigen. Häufig müssen aufwendige Vorbehandlungen eingeleitet werden. Insbesondere sollten die Darmschleimhaut in einem guten Zustand sein , Leber, Niere und Lymphe schon während der Entfernung der bedenklichen Füllungen, aber erst recht unter der sich anschließenden Entgiftung / Ausleitung unterstützt werden. Hierzu stehen in der Bio-logischen Zahn-Medizin eine ganze Reihe von Verfahren und Arzneien zur Verfügung. Die individuell geeigneten zeigen sich wiederum im Medikamenten-Test.

Eine solche Ausleitung oder Entgiftung benötigt oft mehrere Monate und sollte In Ihrem Fortgang immer wieder überprüft und angepasst werden. Erst nach ihrem überprüften erfolgreichen Abschluß fahren wir mit der dann endgültigen Versorgung fort.

 

Vor dem Hintergrund der nachhaltigen öffentlichen Diskussion über die Gesundheitsschäden durch Amalgam ist es in den letzten Jahren zu einer enormen Entwicklung Zahlreicher alternativer Materialien gekommen, denen leider nicht mit der oft angezeigten Skepsis und kritisch prüfender Haltung begegnet wird. Vielmehr flüchten viele Anwender zur Quecksilbervermeidung in diesen Bereich.  Der Großteil dieser Füllungswerkstoffe ist den Kunststoffen in höchst unterschiedlicher Zusammensetzung zuzuordnen. Hierbei hat die Entwicklung der Kunststoffe in den letzten Jahren enorme Fortschritte hinsichtlich Säure- und  Kaudruckbeständigkeit,

Farbstabilität und Schrumpfung gemacht.

 

Leider ist die Schrumpfung trotz allem Raffinesse nicht völlig zu vermeiden, weswegen Ätzmittel und zumindest diskussionswürdige Kleber eingesetzt werden, um die Dichte von Füllungen, Versiegelungen und Befestigungen zu fördern.

Ein weiter nicht gelöstes Problem der Kunststoffe besteht im sog. Restmonomer.

Das ist die flüssige Phase der Kunststoffe. Ein beachtlicher Anteil dieses Monomers bleibt beim Aushärten ungebunden und wird fortwährend aus dem Kunststoff freigesetzt. Ich vermeide im Rahmen der biologischen Zahn-Medizin solche Materialien, wo immer möglich. Auch die biologische Kieferorthopaedie.html betrachtet die in ihrem konventionell arbeitenden Fachgebiet eingesetzten Befestigungs- und Prophylaxemittel solchen Inhalts mit großer Skepsis. Nicht selten sind später Umfangreiche Schäden an der Zahnhartsubstanz als eindeutige und unmittelbare

Folge von mir beobachtet worden. Eine nachhaltige und ganzheitliche Therapie versucht das zu vermeiden, wo immer es Alternativen gibt.

 

Verzicht auf synthetische Materialien

Im Rahmen der zahnärztlichen Prophylaxe wird in der von uns praktizierten  bio-logische Zahn-Medizin synthetische Materialien verzichtet. Wir legen Wert darauf,

auch unsere kleinen Patienten deutlich in die Eigenverantwortung zu nehmen.

Insofern werden - wo nötig – immer wieder aufklärende Gespräche zur Ernährung und Mundhygiene geführt und dieselbe überprüft. Wenn diese Botschaften greifen

Können fragliche oder  bedenkliche Stoffe vermeiden werden, was wir zum Ziel haben. Natürlich ist es bequemer in hohem Maße Fluoride einzusetzen sowie

Sämtliche Zähne zu Versiegeln und dafür ein Fehlverhalten oder liebgewordene

Gewohnheiten nicht einschränken / aufgeben zu müssen. Nachhaltigere Ergebnisse

Erzielt die bio-logische Zahn-Medizin und Kieferorthopaedie.html jedoch, indem das

Verständnis für Zusammenhänge  und eine gesundheits-bewußte  Lebensweise

Gefördert wird. Jeder andere Weg, der uns konventionell als Prophylaxe verkauft wird ist nicht ohne Nebenwirkungen.

 

Beispielsweise werden gesunde Zähne im Rahmen jeder Versiegelung zuvor mit Säuren angeätzt, das heißt im Schmelzbereich geschädigt. An diesem Ätzmuster halten die Versiegelungen dann besser. Diese Schädigungen müssen für eine Versiegelung also in Kauf genommen werden, sind zwingend mit ihnen verheiratet. Obendrein kommt es bei üppiger Versiegelung vor, dass eine sich darunter doch entwickelnde Karies relativ spät entdeckt wird, weil sie sich lange Zeit unter der Versiegelung versteckt.

 

Ernährungsberatung

Im Rahmen einer nachhaltigen individuellen Ernährungsberatung stellt die bio-logische Zahnmedizin nicht alleine auf die zahnschädigende Wirkung von Zucker Und einfachen Kohlenhydraten ab. Hier hat die konventionelle Medizin  bis heute zu sehr nur die direkte Wirkung solcher Stoffe auf die Zähne und Zahnhalteapperat  im Blick, was dann zwangsläufig zu deren Prophylaxeverständnis führt.

Eine ganzheitliche Zahn-medizin beschreibt und erklärt  die Auswirkungen eines solchen Konsums auf Milieu und Stoffwechsel. Die Stoffwechselerkrankungen nehmen angesichts jetzt schon fast 10 Millionen Diabetikern und anderen chronischen Erkrankungen allein in der BRD dramatisch zu und die Karies sowie gewisse Paradontoseformen gehören dazu. Der erfolgversprechendste Weg  zur Vermeidung und damit echte, bio-logische  Prophylaxe  sind eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und ein guter Schlaf also eine gesundene Lebensweise. Diese zu fördern, bemühen wir uns sehr .

 

 

Unverträglichkeiten von - oder durch - zahnärztliche Materialien

Kommt es zu Unverträglichkeiten gegen zahnärztliche Materialien, so ist deren Ursachen-Analyse insbesondere bei kunststoffhaltigen sehr umfangreich, da solche Stoffe aus einer Vielzahl unterschiedlichster Einzelsubstanzen bestehen. In wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich schon  Basismaterialien der zahnärztlich eingesetzten Kunststoffe als mehr oder weniger  bedenklich und unverträglich erwiesen. Nicht selten habe ich in der Praxis starke Reaktionen und Schmerzen nach noch nicht einmal umfangreichen oder tiefen Füllungen beobachtet.

 

Weitgehend unbeachtet ist der Umstand, dass sich solche Füllstoffe elektrisch nicht neutral verhalten. Bei den von uns im Rahmen der biologischen Zahn-Medizin routinemäßig durchgeführten Mundbatteriemessungen sind es nicht selten gerade Sie, die zu den Metallen die höchsten Potentiale und Stromstärken aufweisen und die Batterie die höchste Leistungsfähigkeit aufweist.

 

Störfeld- und Herddiagnostik/ -therapie

Die Störfeld- und Herddiagnostik/ -therapie spielt eine zentrale Rolle in unserer Bio-logischen Zahn-Medizin. Als Herd wird eine Belastung bezeichnet, die nicht mehr nur in ihre eigene Umgebung wirkt, sondern infolge des Zusammenbruchs der lokalen Abwehr auch schon Fernwirkungen bestehen. Auf diese Weise können z.B. chronisch entzündete, tote oder wurzelgefüllte Zähne andernorts Erkrankungen auslösen. Solche Herdwirkungen werden seit Jahrzehnten zuverlässig mit der Decoderdermographie nachgewiesen oder ausgeschlossen. Herdwirkung kann

Nicht nur von Zähnen sondern von vielen anderen Ursachen ausgehen. Sie können auf ähnliche Weise eingegrenzt, bestätigt oder ausgeschlossen werden.

 

Die bio-logische Kieferorthopaedie.html bewegt nicht einfach Zähne und Kiefer in irgendeine  „Normposition“ und fixiert sie dort für lange Zeit in der Angst vor instabilen Ergebnissen.  Im Rahmen der Anamnese interessieren wir uns für die

Schwangerschaft der Mutter, den Geburtsverlauf, die Bewegungs- und Sprachentwicklung der kleinen Patienten, um hier Ursächliches für die Fehlentwicklung und Lageabwegigkeiten zu erfahren. Ich möchte wissen, ob das Kind zu bestimmten Erkrankungen neigt, wie es schläft, sein Eßverhalten und die Auffassungsgabe kennenlernen. Haltung, Bewegungsfähigkeit und –freude, Atmung sowie Lippen-, Wangenfunktion, Zungenlage und Schluckmuster gilt

es hier im Blick zu haben.

 

Ganzheitliche Kieferorthopädie

 

Eine ganzheitliche Kieferorthopädie erkennt hier - bis hin zur psychovegetativen Situation der Kinder -  viele Gründe  für den Behandlungsbedarf und bewegt aus diesem Grund nicht einfach mechanisch Zähne an den ihnen zugeordneten Platz.

 

Werden die Ursachen für die Fehlstellungen nicht beseitigt, so bleiben solche Ergebnisse in vielen Fällen ohnehin nicht stabil. Das führte uns zur Funktions-Kieferorthopädie die ausschließlich mit „passiven“ Geräten arbeitet. Passiv bedeutet hierbei nur, dass keine direkten Kräfte auf die Zähne eingesetzt werden.

 

Bionatoren, Funktionsregler und andere FKO-Geräte führen hierbei nur, schaffen Optionen für Räume und Wachstum und störungsfreie Bewegungsmuster. Sie wecken für die Weichteile Neugierde, verleiten die Zunge beispielsweise in eine bestimmte Position und regeln Funktionen quasi im unbewußten Vegetativen, wo sie ja auch  gesteuert werden. Die Lippenschluß und damit die Voraussetzung für eine ungestörte Nasenatmung wird gefördert , die Ventilation und Ausbildung der Nebenhöhlen ebenso wie ein geregelter Lymphabfluß. Oft reichen im Rahmen der bio-logischen Kieferorthopädie für solche Ziele die passiven FKO-Geräte allein nicht aus. Dann haben sich Übungen der Myofunktionellen Therapie und die noch viel tiefer greifende neurovegetative Reorganisation nach Padovan

sehr bewährt. Ziel der bio-logischen Kieferorthopädie ist ein harmonisches Zusammenwirken aller auf Zähne und Mundraum wirkenden Strukturen und Kräfte, was stabile Ergebnisse wahrscheinlich macht und ein gesundes Leben fördert.

 

Eingefordert wird ein höheres Eigenengagement durch Tragedisziplin der funktionsabhängigen  Behandlungsgeräte auch tagsüber und Übungsfleiss. Hier nimmt der - häufig noch kleine -  Patient  sein Leben selbst in die Hand, was wir

Unterstützen und fördern.